Vikarie Offermannsheide

 

Stand: 13.12.2021

 

 

Das heute als “Vikarie” bezeichnete zweistöckige Fachwerkhaus wurde 1904 von Franz Frangenberg als Wohnhaus  und Gastwirtschaft erbaut. Ursprünglich hatte das Haus im Dachgeschoss ein kleines Sälchen. Bereits im gleichen Jahr verkaufte Franz Frangenberg, der im Sägewerk in Georghausen arbeitete, das Haus an seinen Arbeitgeber Baron von Landsberg. Bis 1911 diente das Haus nun als Küsterwohnung des Wilhelm Burgmer, der auch weiterhin die Gastwirtschaft betrieb. Im Volksmund hieß das Haus auch Försterhaus, weil nacheinander zwei Försterfamilien dort wohnten. 1931 erwarb die katholische Kirchengemeinde Offermannsheide das Haus und wurde ab 1934 mit zwei Parteien bewohnt. 1980 wurde das Haus für einen längeren Zeitraum an Karl-Heinz Fuls mit der Auflage vermietet, es zu renovieren. Ab 1988 bewohnten zusätzlich seine Frau Hildegard Vormschlag-Fuls und ihr Sohn Dominik Vormschlag das Haus. Im Jahr 2001 wurde das Haus an den langjährigen Mieter verkauft. Im Jahr 2002 wurden der Dachstuhl und das Dach neu aufgebaut und erweitert. Auch weitere Sanierungsmaßnahmen erfolgten. Im Jahr 2014 wurde das Haus erneut zum Verkauf angeboten. Das führte dazu, dass im Jahr 2017 Dominik Vormschlag und seine Ehefrau Sandra Knollhuff das Anwesen kauften, nachdem sie schon seit dem Jahre 2016 in dem Hause lebten. Eine weitere, noch laufende Kernsanierung folgte.

 

Bild 1: Die Vikarie im Jahre 1976

 

Quellen:

 

Hermann Engeländer, Offermannsheide, Eine Dorfchronik, als Manuskript herausgegeben, Band 2, November 1982,

Heinrich Offermann, Paul Burgmer, Alfons Maute: Offermannsheide, Ein Jahrhundert Pfarrkirche St. Peter und Paul 1883-1983, Chronik eine Pfarrortes, als Manuskribt herausgegeben 1982,

Kunibert Förster: Offermannsheide - Dorf am Rande der Welt, Kürtener Schriften, Heft 6, November 2007, Herausgeber: Geschichtsverein für die Gemeinde Kürten und Umgebung e.V. 

 

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